primero lugar: Medellín.

》 es ging nicht lange, bis ich Kolumbien in mein Herz geschlossen habe. 《

Schon als ich mit dem Bus vom Flughafen in die Stadt fuhr und mit dem Taxi zum Hostel hat mich die Stadt Medellín gepackt. Weshalb? - kann ich nicht sagen. Der Vibe, die Leute, die Freundlichkeit, die Offenheit, ... ?! freue mich, hier eine Woche zu bleiben.

Comuna 13
Heute stand eine Tour auf dem Programm, über Get your Guide gebucht; "Comuna 13". Dies ist ein Stadtteil von Medellín. Zuerst ging es mit der Cable Car den Hügel hinauf, quasi in die "Favelas". Weiter ging es danach in die Comuna 13. Imposannte Eindrücke, einheimischen Köstlichkeiten und vielen Geschichten zu Graffitis. Eine berührende Geschichte über Medellíns Vergangenheit war "Plata o Plomo". Wortwörtlich bedeutet dies "Silber oder Blei". Früher, zu Zeiten von Pablo Escobar, handelte es sich um eine Drohung ans Volk. Entweder konntest du dich für Plata (= du fügst dich) oder Plomo (= du kriegst Blei, also stirbst du durch eine Kugel) entscheiden. Die Herrichtung fand auf dem Dorfplatz statt, damit auch alle sehen konnten, was die Folgen waren. In Medellín gibt es ein Hügel, wo unzählige unidentifizierte Leichen vergraben sind (zwischen 500 und 700 Stuck)... Viele Graffitis von der Comuna 13 wiederspiegelten das Leben in vergangener Zeit. Die Comuna 13, so wie wir sie vorgefunden haben, finde ich persönlich extrem schön und bunt. Man merkt aber, dass es extra für Touristen schön und sicher gemacht wurde. Die schlimme Vergangenheit dieses Viertels ist kaum mehr zu spüren. Es gibt Tourguides und Einheimische, welche die Wörter Pablo Escobar explizit nicht erwähnen, da die ganze Narcotraffic-Geschichte ein ungutes Licht auf Kolumbien wirft.



Spanisch-Schule
Von Montag bis Freitag drückte ich morgens jeweils die Schulbank. Am Nachmittag setzte ich mich oft in ein Kaffee und lernte Spanisch. An den Abenden ging ich entweder eine City Walking Tour machen, besuchte den Botanischen Garten, ging ins Kino, ass mit jemandem oder alleine in einem Restaurant, lernte Spanisch oder bemühte mich um meine zukünftigen (privaten- und Reise-) Pläne.



Guatapé
Als Abschluss von dieser Woche in Medellín habe ich noch ein Tagestrip nach Guatapé gebucht. Da liefen wir zuerst auf einer der grössten Steine der Welt hoch: Piedra del Peñol. Danach besuchten wir das Städtchen Guatapé - eines der farblichsten Städte Kolumbiens. Anschliessend gab es Mittagessen und danach noch eine Bootsfahrt auf dem See. Da sahen wir Häuser, welche einst Pablo Escobar gehört hatten, jedoch bombadiert wurden. Zum Schluss ging es noch auf eine Alpaca Farm. Wir hatten eine richtig lustige Truppe und gingen anschliessend noch zusammen etwas drinken und Abendessen.
So schloss ich mein Stay hier ab, um Mitternacht ging mein Nachbus nach Salento.


Generell; erste Eindrücke von Kolumbien
Breakdance auf dem Zebrastreifen während einem roten Autolichtsignal, Obdachlose am Strassenrand, bute schöne Strassen und Viertel, feine Kaffees, gutes Essen, aufgeschlossene Einheimische, viel Verkehr. Bezüglich des Verkehrs; die Kolumbianer haben "Pico y Placa" eingeführt. Dies ist ein System, wo je nach Wochentag gewisse Autos nicht fahren dürfen - wobei es auf die Endziffer des Autoschildes drauf an kommt. So dürfen z.B. am Montag keine Autos fahren mit der Endziffer 2 oder 3. Das selbe am Dienstag mit 4 und 5 usw. Witzig, nicht?! Kolumbien habe ich schnell ins Herz geschlossen. Es ist nicht mehr das, was es früher einst war. Klar gibt es noch Viertel und Ortschaften, welche vermieden werden sollten - aber grundsätzlich ist es hier sicher und die Einheimischen geben sich grosse Mühe, das wahre Kolumbien den Touristen zu zeigen. Viele bedanken sich, dass wir Kolumbien "eine Chance" geben und es sind wirklich alle bemüht.

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